GRUSELGESCHICHTE VON EINER, DIE AUS BAYERN GEFLÜCHTET IST
GRUSELGESCHICHTE VON EINER, DIE AUS BAYERN GEFLÜCHTET IST



GRUSELGESCHICHTE VON EINER, DIE AUS BAYERN GEFLÜCHTET IST

  Startseite
    Information
    Kriminalgeschichten
    Skandalgeschichten
    Geheimgeschichten
    Gerichtsgeschichten
  Über...
  Archiv
  LIEBLINGSWEBSITES
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Wandern Sie aus! Kriminalreport
   Mandantenverrat
   Technorati Profile
   Keramik Kachelöfen
   LINK ME
   Falscher Professor
   Myblog
   Freutsmiedl OSTA
   Richter Seichter
   Richter Schödel
   Freutsmiedl OSTA ZENSIERT
   Richter Seichter ZENSIERT
   Richter Schödel ZENSIERT
   Beim Amtsgericht
   Beim Landgericht
   Technorati Blog
   Grossvater-der Polizist
   Polizist darf beleidigen
   Drohbrief
   Schmähbrief



Webnews



http://myblog.de/marva

Gratis bloggen bei
myblog.de





Geschichten von Maklern, Mafia und Mörtel TEIL 84

DER MAKLER

Im Jahr 2004 erzaehlte ich einem einheimischen Hausverwalter und Makler, der alle Leute und Geschichten in der Kleinstadt kannte, Architekt W. sei Professor.
Der Mann lachte schallend auf und konnte sich gar nicht beruhigen:

"Der ist doch kein Professor!"

"Doch, er prahlte in der Eigentuemerversammlung damit, Professor der Universität Salzburg zu sein," erwiderte ich.

Er blickte nachdenklich drein:
"Der ist schon wiederholt unangenehm aufgefallen."
Mehr war nicht zu erfahren.

Dann fuhr ich fort:
"Ich habe sogar mit dem Oberstaatsanwalt wegen des falschen Titels telefoniert.
Der wußte sofort über den Fall Bescheid, obwohl unglaublich viele Anzeigen bei ihm eingehen, und er nannte den Architekten auch nicht Professor."


DIE MAFIA

Eines Tages telefonierte ich mit dem Inhaber einer Installationsfirma, von dem die Eigentuemer seit Jahren horrende Rechnungen über angebliche Rohrbrueche, Reparaturen an der neuen Heizung und dergleichen erhielten.
Ich klagte ueber die hohen Reparaturkosten und behauptete:

"Hier in der Gegend gibt es eine HAUSVERWALTERMAFIA."

"Das stimmt," meinte er, "da wird es endlich einmal Zeit, daß jemand gegen diese MAFIA etwas unternimmt!"

"Aber SIE sind doch TEIL dieser MAFIA! Sie machen mit diesen Leuten gemeinsame Sache mit Ihren ueberhöhten, teilweise unnötigen Rechnungen und Ihrer Provisionsschinderei," warf ich ihm vor.

Seine Reaktion war betretenes Schweigen, und er brachte nichts zu seiner Verteidung vor.


MÖRTEL

Im August 2003 trafen mein Mann und ich vor der Villa zwei Arbeiter bei Vermessungsarbeiten.
Als wir wissen wollten, auf wessen Weisung sie denn handelten, war die Antwort:

" DER W. (Architekt) hat den Auftrag erteilt."
"Und wer hat Herrn W. damit beauftragt? Die Eigentuemer jedenfalls waren es nicht", entgegneten wir.
"Keine Ahnung, da muessen Sie unseren Chef fragen."

Eine Anfrage beim Boss ergab, lediglich Architekt W. habe der Firma den Bauauftrag erteilt, mehr wisse er nicht.

Der fehlende Beschluss der Eigentuemergemeinschaft für die masslos ueberteuerten Arbeiten interessierte den Firmeninhaber nicht.
Merkwuerdigerweise mangelte es auch diesem Mann an dem nötigen Respekt gegenueber Herrn W., denn auch er nannte ihn nicht Professor!

Durch die Unterlassungserklärung sollte ich wohl gezwungen werden, den Architekten als Professor salonfähig zu machen. Ihm so auf diese Weise die Anrede "Professor" in seiner Heimatstadt zu sichern. Das war gruendlich mißlungen.
13.2.08 20:06
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung