GRUSELGESCHICHTE VON EINER, DIE AUS BAYERN GEFLÜCHTET IST
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Der schreiende Amtsrichter TEIL 92

Die Gerichtsverhandlung verlief gespenstisch. Im Schlepptau seiner Frau erschien der Polizeibeamte Herr P., der nicht geladen war. Das Gericht hatte das persoenliche Erscheinen seiner Gattin angeordnet. Laut Feststellung des Amtsgerichts war sie die formale Hausverwalterin und Beklagte, nicht der Polizist. Die Eigentuemer hatten sie jedoch NIE zu Gesicht bekommen. Deshalb hätte der Hauptkommissar nicht im Gerichtssaal als sog. Antragsgegner präsent sein duerfen. Es sei denn als Zuschauer oder Zeuge, wie verschiedene Anwälte versicherten, die sich ueber seine Anwesenheit verwundert zeigten.

Der Amtsrichter fragte den Kriminalkommissar zu Beginn der Verhandlung, wohl wissend, dass jener nicht Beklager war:

"Herr P.:"Warum haben Sie sich keinen Anwalt genommen?"
Der Angesprochene schwieg beharrlich.
Nach einer Weile sagte der Richter sehr zu unserem Erstaunen:
"Jetzt muss ich den Anwalt fuer Sie machen!"

- Seit wann treten Richter bei Gerichtsverhandlungen als Rechtsanwälte auf? -


Mit Sicherheit wusste der Amtsrichter um die Illegalitaet der Verwaltertätigkeit des Polizisten:
"Sie koennen doch nicht als Hausverwalter arbeiten!" rief er in den leerren Gerichtssaal hinein.
All diese Bemerkungen fehlen in dem Gerichtsprotokoll.

Die Ehefrau des Polizeibeamten sass stumm da - wie ein Fisch.
Ihr Gatte sprach ebenfalls waehrend der gesamten Verhandlung kein Wort.
Auf Fragen des sichtlich befangenen Richters nickte er entweder zustimmend oder verneinend.
Mit erhobenem Zeigefinger erklärte der Vorsitzende:
"Wenn Sie glauben, dass Sie heute schon ein Urteil bekommen, haben Sie sich getaeuscht."


Mit der Anwaeltin, meinem Mann und mir ging der Richter hart ins Gericht. Stundenlang kommunizierte er schreiend mit uns. Jedenfalls verliess ich den Saal mit Kopfschmerzen.
Meinem Mann drohte der Richter ganz unvermittelt und schreiend:
"Ich kann ein Zwangsgeld über Sie verhängen lassen!"
Auch scheute er nicht vor herabwuerdigenden Kommentaren zurueck:
"Sie machen wohl alles, was Ihre Frau sagt!"
Mich bedrohte er grundlos kreischend:
"Ich kann Sie aus dem Saal rauswerfen lassen!"
Daraufhin erhob ich mich und erwiderte:
"Dann kann ich ja jetzt gehen."
Da tobte der Amtsrichter:
"Sie bleiben hier!"
Ich setzte mich wieder mit hoechst richterlicher Genehmigung.
"Rumpelstilzchen"- diesen Spitznamen gaben wir ihm - verlor die Fassung, als ich aussagte:

"Herr P. ist seit 1. Januar 2001 alleiniger Kontoinhaber des Eigentuemervermoegens von ueber 120 000,00 DM. Er hat die Gelder eigenmaechtig auf seine Hausbank transferieren lassen.
(Später sollte sich herausstellen: Er hatte die Gelder bereits im Februar 2001 bis auf minimale Betraege abgehoben - sprich gestohlen.)

Der Amtsrichter verlangte eine Erklaerung:
"Stimmt das Herr P.?
Der Kripobeamte betaetigte meine Aussage durch zustimmendes Kopfnicken, was natuerlich wieder nicht im Protokoll vermerkt wurde.
"Haben Sie ihrem Mann Vollmacht ueber dieses Konto gegeben?" half der Richter dem Ehepaar.
Frau P. nickte.
So ein Wahnwitz!
Sie war nie im Besitz der Gelder gewesen! Und die beiden Banken hatten sich als willige Helfer des Polizisten erwiesen!


Waehrend das Paar im Verlauf der gesamten Gerichtsverhandlung schwieg, mutierten die beiden im Richterprotokoll von STUMMEN zu REDENDEN. Sie gaben erstaunliche Sätze von sich, auf die später noch eingegangen werden wird.

Nach Erhalt des Gerichtsprotokolls vom 27. April 2004 legten meine Anwaelte bei Gericht Widerspruch ein und bestanden auf Berichtigung:

"In der Wohnungseigentumssache ...... wird beantragt, das Protokoll der muendlichen Verhandlung vom 27.04.2004 am Ende um folgenden berichtigenden Satz zu ergänzen:
Die laut Handelsregister formale Hausverwalterin Frau P. war anwesend, neben ihr sass allerdings der nach den Darlegungen der Antragstellerin auch sonst die Hausverwaltung ausschliesslich fuehrende Herr P. und fuehrte fuer die Antragsgegnerseite die Verhandlung, Frau P. nickte nur und stimmmte zu."
1.10.08 16:14
 


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